Die besten Tools für Liquiditätsplanung im Vergleich. Von KI-gestützter Cashflow-Prognose bis Excel-Alternative – finde das richtige Tool für dein Unternehmen.
finban bietet tagesaktuelle Liquiditätsplanung mit automatischer Bankanbindung, KI-gestützten Szenarien und intuitiver Oberfläche. Über 3.000 Banken lassen sich direkt anbinden, sodass Kontodaten automatisch importiert und kategorisiert werden. Die Szenarienplanung ermöglicht es, verschiedene Zukunftsszenarien durchzuspielen – etwa bei geplanten Investitionen, Personalaufbau oder saisonalen Schwankungen. Ideal für KMUs, Start-ups und Gründer, die ihre Finanzen professionell im Griff haben wollen, ohne dafür einen Controller einstellen zu müssen.
Vorteile
Automatische Bankanbindung (3.000+ Banken)
KI-gestützte Cashflow-Prognosen
Szenarienplanung & Forecasting
Einfache Einrichtung in unter 15 Minuten
Kostenloser Einstiegsplan verfügbar
Nachteile
Noch keine native Mobile App
Derzeit nur DACH-Markt
Preis: Ab 26,25 €/MonatIdeal für: KMUs, Start-ups & Gründer
Agicap ist eine französische Cashflow-Management-Plattform, die sich auf mittelständische Unternehmen mit komplexen Strukturen spezialisiert hat. Die Plattform glänzt besonders bei der Konsolidierung mehrerer Gesellschaften und bietet Echtzeit-Übersichten über die gesamte Unternehmensgruppe. Agicap verbindet sich direkt mit Bankkonten und ERP-Systemen und ermöglicht automatisierte Cashflow-Forecasts. Das Tool richtet sich primär an Unternehmen, die bereits über etablierte Finanzprozesse verfügen und eine zentrale Plattform für ihre Liquiditätssteuerung suchen.
Vorteile
Starke Multi-Entity-Konsolidierung
Automatische Bankanbindung
Gute Berichtsfunktionen
ERP-Integration möglich
Nachteile
Hohe Einstiegskosten
Einrichtung kann komplex sein
Keine kostenlose Testversion
Preis: Ab ca. 250 €/MonatIdeal für: Mittelständische Unternehmen
#3
Commitly
4.8(OMR)
Commitly ist ein österreichisches Cashflow-Tool, das sich speziell auf den DACH-Raum konzentriert. Die Plattform bietet eine direkte Bankintegration und kategorisiert Transaktionen automatisch, sodass ein aktuelles Bild der Liquiditätslage entsteht. Commitly eignet sich besonders für kleine Unternehmen und Freelancer, die eine unkomplizierte Lösung ohne lange Einarbeitungszeit suchen. Die Benutzeroberfläche ist bewusst einfach gehalten und setzt auf Übersichtlichkeit statt Feature-Überfluss.
Vorteile
Speziell für DACH-Markt entwickelt
Einfache Bedienung
Direkte Bankanbindung
Automatische Kategorisierung
Nachteile
Begrenzte Szenarienfunktionen
Wenige Integrationen
Eingeschränkte Reporting-Optionen
Preis: Ab 49 €/MonatIdeal für: Kleine Unternehmen & Freelancer
#4
Helu
4.5(OMR)
Helu (ehemals Dein Controller) bietet KI-basierte Finanzplanung mit starkem Fokus auf die Anbindung an Buchhaltungssysteme wie DATEV. Die Plattform bereitet Buchhaltungsdaten automatisch auf und erstellt daraus aussagekräftige Finanz-Dashboards und Berichte. Besonders für Unternehmen, die eng mit ihrem Steuerberater zusammenarbeiten und DATEV als zentrales System nutzen, bietet Helu einen nahtlosen Workflow. Die Plattform geht über reine Liquiditätsplanung hinaus und liefert auch betriebswirtschaftliche Auswertungen und Kennzahlen.
Vorteile
Starke DATEV-Integration
Automatische Datenaufbereitung
Reporting-Dashboards
BWA-Auswertungen in Echtzeit
Nachteile
Fokussiert auf Buchhaltungsdaten
Einstieg erfordert Buchhalter-Setup
Weniger geeignet ohne DATEV
Preis: Auf AnfrageIdeal für: Unternehmen mit DATEV-Anbindung
#5
Tidely
4.5(OMR)
Tidely ist ein deutsches Liquiditätsplanungstool mit Fokus auf automatische Kategorisierung und Soll-Ist-Vergleiche. Die Plattform verbindet sich mit Bankkonten und ordnet Transaktionen automatisch zu, was den manuellen Aufwand deutlich reduziert. Tidely bietet übersichtliche Dashboards für die tägliche Liquiditätsüberwachung und ermöglicht die Erstellung von Forecasts auf Basis historischer Daten. Das Tool ist besonders bei deutschen KMUs beliebt, die eine 'Made in Germany'-Lösung mit deutschem Support bevorzugen.
Vorteile
Automatische Kategorisierung
Soll-Ist-Vergleiche
Made in Germany
Deutschsprachiger Support
Nachteile
Begrenzte Integrationsmöglichkeiten
Weniger flexibel bei Szenarien
Kein kostenloser Plan
Preis: Ab 79 €/MonatIdeal für: Deutsche KMUs
#6
Float
Float ist ein etabliertes Cashflow-Forecasting-Tool aus Großbritannien, das sich nahtlos mit Buchhaltungssoftware wie Xero, QuickBooks und FreeAgent verbindet. Die Plattform erstellt visuelle Cashflow-Prognosen und ermöglicht es, verschiedene Szenarien durchzuspielen. Float aktualisiert Forecasts automatisch auf Basis der Buchhaltungsdaten und bietet eine intuitive Benutzeroberfläche mit Drag-and-Drop-Funktionalität. Für Unternehmen im englischsprachigen Raum mit Xero oder QuickBooks ist Float eine starke Wahl.
Vorteile
Sehr gute Xero/QuickBooks-Integration
Visuelle Cashflow-Szenarien
Regelmäßige Updates
Intuitive Benutzeroberfläche
Nachteile
Primär für englischsprachige Märkte
Keine DATEV-Integration
Eingeschränkte DACH-Bankanbindung
Preis: Ab $59/MonatIdeal für: Unternehmen mit Xero/QuickBooks
#7
Calxa
Calxa bietet umfassende Budgetierung und Cashflow-Prognosen mit starkem Fokus auf Reporting und KPI-Tracking. Die Plattform ist besonders im australischen und britischen Markt verbreitet und zeichnet sich durch detaillierte Berichtsfunktionen aus. Calxa ermöglicht die Erstellung von Cashflow-Budgets, Soll-Ist-Vergleichen und individuellen KPI-Dashboards. Die Software richtet sich an Unternehmen, die über die reine Liquiditätsplanung hinaus auch eine vollständige Budgetierungs- und Reporting-Lösung suchen.
Vorteile
Umfangreiche Budget-Funktionen
Gute Reporting-Tools
KPI-Dashboards
Detaillierte Soll-Ist-Analyse
Nachteile
Nicht auf DACH-Markt ausgerichtet
Komplexe Einrichtung
Ältere Benutzeroberfläche
Preis: Ab $70/MonatIdeal für: Unternehmen in AU/UK
#8
Pulse
Pulse ist eine bewusst einfach gehaltene Cashflow-Management-App, die sich an Freelancer und Solopreneure richtet. Die Plattform setzt auf manuelle Dateneingabe und bietet dafür eine besonders übersichtliche visuelle Darstellung der Cashflow-Entwicklung. Pulse ermöglicht die Erstellung einfacher Prognosen und die Simulation verschiedener Einnahme-/Ausgabe-Szenarien. Für Einzelunternehmer, die keine komplexe Software benötigen und ihren Cashflow mit minimalem Aufwand im Blick behalten wollen, ist Pulse eine unkomplizierte Option.
Vorteile
Sehr einfache Bedienung
Günstiger Einstiegspreis
Visuelles Dashboard
Schneller Einstieg ohne Setup
Nachteile
Keine automatische Bankanbindung
Manuelle Dateneingabe nötig
Begrenzte Funktionen
Preis: Ab $29/MonatIdeal für: Freelancer & Solopreneure
#9
Planful
Planful (ehemals Host Analytics) ist eine Enterprise-FP&A-Plattform (Financial Planning & Analysis), die weit über Liquiditätsplanung hinausgeht. Die Plattform bietet umfangreiche Funktionen für Budgetierung, Forecasting, Konsolidierung und Finanzberichterstattung auf Enterprise-Niveau. Planful richtet sich an Finanzabteilungen großer Unternehmen und Konzerne mit komplexen Anforderungen an Finanzplanung und -analyse. Die Implementierung erfordert in der Regel ein dediziertes Projektteam und mehrere Monate Einführungszeit.
Vorteile
Enterprise-grade Funktionalität
Starke Konsolidierung
Umfangreiche Berichterstellung
Workflow-Automatisierung
Nachteile
Sehr hohe Kosten
Lange Implementierungszeit
Überdimensioniert für KMUs
Preis: Auf Anfrage (Enterprise)Ideal für: Große Unternehmen & Konzerne
#10
Excel / Google Sheets
Die klassische Lösung für Liquiditätsplanung: Mit Excel oder Google Sheets lässt sich ein vollständig individueller Liquiditätsplan erstellen. Viele Unternehmen starten mit Spreadsheets, da sie bereits vorhanden und flexibel anpassbar sind. Allerdings erfordert die manuelle Pflege erheblichen Zeitaufwand, und ohne automatische Bankanbindung müssen Daten manuell eingepflegt werden. Mit wachsender Komplexität steigt das Fehlerrisiko deutlich. Für den Einstieg oder sehr einfache Anforderungen kann ein Spreadsheet ausreichen – für professionelle Liquiditätsplanung empfiehlt sich jedoch ein spezialisiertes Tool.
Liquiditätsplanung ist der Prozess, mit dem Unternehmen sicherstellen, dass sie jederzeit über ausreichend liquide Mittel verfügen, um ihre laufenden Verpflichtungen zu erfüllen. Dazu gehören Gehälter, Mieten, Lieferantenrechnungen, Steuerzahlungen und Kreditraten. Eine solide Liquiditätsplanung gibt Unternehmern die Sicherheit, dass sie auch in schwierigen Zeiten zahlungsfähig bleiben.
Warum ist Liquiditätsplanung so wichtig?
Laut einer Studie der Creditreform scheitern rund 80 % der Insolvenzen in Deutschland an Liquiditätsproblemen – nicht an mangelnder Profitabilität. Ein Unternehmen kann auf dem Papier profitabel sein und trotzdem in eine Zahlungskrise geraten, wenn Einnahmen und Ausgaben zeitlich auseinanderfallen. Typische Ursachen sind:
Zahlungsverzögerungen von Kunden – Rechnungen werden erst nach 30, 60 oder 90 Tagen bezahlt
Saisonale Schwankungen – Umsätze schwanken, aber Fixkosten bleiben konstant
Wachstumsschmerzen – Investitionen in Personal, Lager oder Marketing belasten die Liquidität, bevor sie Umsatz generieren
Unerwartete Ausgaben – Reparaturen, Steuernachzahlungen oder Lieferantenausfälle
Worauf sollte man bei der Wahl eines Liquiditätsplanungstools achten?
Bei der Auswahl des richtigen Tools für die Liquiditätsplanung spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
Automatische Bankanbindung: Tools, die sich direkt mit dem Bankkonto verbinden, sparen erheblich Zeit und reduzieren Fehler bei der manuellen Dateneingabe. Im DACH-Raum ist die Unterstützung lokaler Banken ein wichtiges Kriterium.
Szenarienplanung: Die Möglichkeit, verschiedene Zukunftsszenarien durchzuspielen (Best Case, Worst Case, Realistisch), hilft bei der strategischen Entscheidungsfindung – etwa vor einer Investition oder Einstellung.
Benutzerfreundlichkeit: Ein Tool ist nur so gut wie seine Akzeptanz im Team. Eine intuitive Oberfläche und schnelle Einrichtung sind entscheidend, damit die Liquiditätsplanung nicht zur lästigen Pflicht wird.
Integrationen: Die Anbindung an bestehende Systeme wie Buchhaltungssoftware (DATEV, Lexoffice, sevDesk) oder ERP-Systeme spart doppelte Datenpflege.
Preis-Leistungs-Verhältnis: Gerade für Start-ups und kleine Unternehmen ist ein kostengünstiger Einstieg wichtig. Einige Tools bieten kostenlose Basispläne, die für den Anfang ausreichen.
Fazit
Die Wahl des richtigen Liquiditätsplanungstools hängt von der Unternehmensgröße, den vorhandenen Systemen und dem Budget ab. Für KMUs und Start-ups im DACH-Raum bieten spezialisierte Tools wie finban, Commitly oder Tidely den besten Einstieg – mit automatischer Bankanbindung, einfacher Bedienung und fairen Preisen. Größere Unternehmen mit komplexen Strukturen profitieren von Lösungen wie Agicap oder Planful. Und wer gerade erst startet, kann mit einer einfachen Excel-Vorlage beginnen – sollte aber den Umstieg auf ein spezialisiertes Tool nicht zu lange hinauszögern.
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