Zum Inhalt springen

Coaching

Liquiditätsmanagement & Strategie Coaching

Du führst dein Unternehmen. Was im Tagesgeschäft untergeht, ist der Schritt zurück: Wo lässt sich Liquidität verbessern, welche Potentiale liegen ungenutzt? Sparring zu Liquidität, Strategie und Organisation — der erste Schritt ist ein kostenloses Erstgespräch.

Die drei Pakete
Zwei Personen besprechen gemeinsam Zahlen an einem Laptop

Worum es geht

Liquidität ist meistens der Auslöser: eine anstehende Investition, ein Kunde mit langen Zahlungszielen, die Frage, ob die nächste Einstellung trägt. Der Anlass ist konkret – die eigentliche Frage dahinter ist es selten.

Was in solchen Runden regelmäßig passiert: Man rechnet ein Szenario durch und merkt, dass die interessantere Frage eine andere war. Nicht, ob das Geld reicht, sondern welcher Teil des Geschäfts eigentlich das Kapital bindet. Nicht, ob man einstellen kann, sondern ob man an der Stelle einstellen sollte.

Kein Frontalunterricht. Du bringst deine Fragestellung mit und bekommst Feedback vom finban Team: eigene unternehmerische Erfahrung plus Expertise zu Strategie, Liquiditätsentwicklung und Organisationsentwicklung.

Warum Liquidität fast immer der Anlass ist

Der Gewinn ist eine Einschätzung, der Kontostand ist eine Tatsache. Zwischen beiden liegen Bewertungsspielräume, Abgrenzungen und Annahmen — beim Kontostand liegt nichts. Man kann zahlen oder man kann nicht. Deshalb ist Liquidität in fast jedem Unternehmen die Größe, die zuerst unangenehm wird, und deshalb ist sie fast immer der Anlass für ein Gespräch.

Nur ist sie selten die Ursache. Ein knapper Kontostand ist ein Symptom, und Symptome sind schlechte Ratgeber für Entscheidungen. Wer zu spät zahlt, weil ein Großkunde 60 Tage braucht, hat ein anderes Problem als jemand, der zu spät zahlt, weil das Lager zu voll ist — und wieder ein anderes als jemand, dessen Preise die eigene Vorfinanzierung nicht abdecken. Alle drei sehen auf dem Konto identisch aus.

Genau an dieser Stelle wird ein Gespräch nützlich. Nicht, um den Kontostand zu prognostizieren — das kann Software — sondern um die Frage dahinter zu finden. Erfahrungsgemäß dauert das mit jemandem von außen zwanzig Minuten und allein am Schreibtisch mehrere Monate.

Wo das Geld tatsächlich liegt

Zwischen dem Moment, in dem ein Unternehmen zahlt, und dem Moment, in dem es bezahlt wird, liegt immer eine Strecke. Material wird gekauft, bevor es verbaut ist. Personal arbeitet, bevor das Projekt abgenommen ist. Ware liegt im Regal, bevor sie jemand mitnimmt. Auf dieser Strecke steht Geld still.

Diese Strecke ist der Grund, warum profitable Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten können. Wächst der Umsatz, wächst in aller Regel auch das, was auf der Strecke gebunden ist: mehr Ware, mehr angefangene Arbeit, mehr offene Rechnungen. Der Gewinn steigt, die Liquidität sinkt — und beides ist gleichzeitig richtig. Wer das einmal an den eigenen Zahlen gesehen hat, stellt die Wachstumsfrage danach anders.

Die praktischen Hebel sind selten spektakulär und fast immer unbequem: Zahlungsziele, Anzahlungen, Bestandsreichweite, Abschlagsrechnungen, die Reihenfolge, in der Projekte angenommen werden. Jeder einzelne davon ist eine Verhandlung mit jemandem — mit Kunden, mit Lieferanten, mit dem eigenen Vertrieb. Deshalb ist es keine reine Rechenaufgabe.

Die drei Felder, um die es geht

Liquidität, Strategie und Organisation werden gern getrennt behandelt, und in der Praxis hängen sie an denselben Entscheidungen. Wer die Zahlungsziele verkürzen will, verändert das Angebot. Wer eine Stelle besetzt, verschiebt die Fixkostenbasis für Jahre. Wer ein Segment aufgibt, entlastet die Liquidität und verliert Deckungsbeitrag. Es gibt keine Reihenfolge, in der man diese Fragen sauber nacheinander abarbeiten könnte.

Das ist der Grund für den Zuschnitt dieses Formats. Eine reine Finanzrunde landet bei Zahlen, die niemand umsetzt, weil die organisatorische Konsequenz nicht besprochen wurde. Eine reine Strategierunde landet bei Vorhaben, die an der Vorfinanzierung scheitern. Zusammen behandelt wird aus beidem eine Entscheidung, die am Montag Bestand hat.

Was das je nach Geschäftsmodell heißt

Die Mechanik der Kapitalbindung sieht in jeder Branche anders aus. Ein Handwerksbetrieb finanziert Material vor und wartet auf Abnahmen; ein SaaS-Unternehmen finanziert die Akquise vor und wartet auf die Amortisation; ein Händler finanziert Bestand vor und wartet auf die Saison. Die Zahlen unterscheiden sich, die Denkfigur ist dieselbe.

Diese Unterschiede sind kein Detail. Sie entscheiden darüber, welcher Hebel überhaupt zur Verfügung steht: Wer im Projektgeschäft arbeitet, verhandelt Abschläge; wer Ware führt, arbeitet an der Bestandsreichweite; wer wiederkehrende Umsätze hat, arbeitet an Vertragslaufzeiten und Zahlweise. Ein Ratschlag, der die Mechanik nicht kennt, ist bestenfalls folgenlos.

So fangen wir an

Für wen das gedacht ist

Eine Abgrenzung, die wir lieber vorab machen: Buchhaltung, Steuer- und Rechtsberatung bieten wir nicht an und dürfen wir nicht anbieten. Auch im Fahrplan erstellen wir keine Abschlüsse — wir bauen die Planung auf und ordnen die Zahlen ein, verantwortet werden sie weiterhin von dir und deiner Kanzlei. Wer jemanden sucht, der die Buchhaltung übernimmt, ist bei einem Buchhaltungsbüro richtig. Wer jemanden sucht, der mitdenkt und widerspricht, ist hier richtig.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet das Erstgespräch?

Nichts. Es dauert rund 30 Minuten, ist unverbindlich, und wir klären darin, worum es bei dir eigentlich geht — auch mit dem Ergebnis, dass gerade kein Paket passt.

Muss ich finban als Software nutzen?

Für den Fahrplan ja — der Plan entsteht darin und bleibt danach deiner. Für das Sparring ist es keine Voraussetzung, macht die Arbeit aber deutlich schneller.

Ist DATEV direkt angebunden?

Nicht als laufende Synchronisation. Die offenen Posten werden aus DATEV exportiert und in finban importiert. Bankkonten sind dagegen dauerhaft verbunden und aktualisieren sich von selbst.

Was ist der Unterschied zwischen Onboarding und Erstgespräch?

Im Onboarding richten wir die Software mit dir ein — es geht um das Werkzeug. Im Erstgespräch schauen wir auf dein Geschäft und klären, welches Paket passt. Beide kosten nichts.

Kostet das Onboarding wirklich nichts?

Nein, es ist kostenlos und unabhängig von den Paketen. Wer finban nutzen möchte, bekommt das Onboarding von uns — 30 Minuten, gemeinsam.

Ist das eine Steuer- oder Rechtsberatung?

Nein, und wir dürfen sie auch nicht anbieten. Für Jahresabschluss, Steuererklärung und Rechtsfragen bleibt deine Kanzlei zuständig. Hier geht es um unternehmerische Entscheidungen.

Was muss ich vorbereiten?

Deine Fragestellung und Zugriff auf deine Zahlen. Kein Frontalunterricht, keine Hausaufgaben.

Wie fange ich an?

Mit einem kostenlosen Erstgespräch. Darin klären wir, welches Paket zu deiner Situation passt.