Worum geht es bei dir gerade?
Die meisten kommen mit einem konkreten Anlass: Die Bank will eine Planung sehen, ein Engpass zeichnet sich ab, eine Einstellung steht an. Such dir die Lage aus, die deiner am nächsten kommt — oder bring eine ganz andere mit.
Welche Formate gibt es?
Drei Formate, die aufeinander aufbauen, aber einander nicht voraussetzen: einmal die Planung aufbauen, laufend die wichtigen Fragen durchdenken, oder in der Gruppe von anderen lernen. Zusammen ergeben sie das, was man einen Fractional CFO nennt — Finanzführung in Teilzeit, ohne Vollzeitstelle.
Liquiditätsplanung Setup
Für alle, die wenig Zeit haben, ganz neu im Thema sind oder sich gerade neu aufstellen. Einmal pro Woche anderthalb Stunden, über zwei Monate: Wir bauen deine Liquiditätsplanung gemeinsam mit dir in finban auf, sodass sie danach weiterläuft, ohne dass jemand eine Tabelle pflegt.
One-to-One-Sparring
Raum schaffen, um die wichtigen Fragen gemeinsam durchzudenken. Alle zwei Wochen anderthalb Stunden, eins zu eins, über drei oder sechs Monate.
Das ist das Format für die Zeit nach dem Aufbau — und für alles, was sich nicht in einer Tabelle beantworten lässt: Ein Plan ist schnell veraltet, wenn niemand draufschaut. Zahlungsziele verschieben sich, ein Kunde fällt weg, eine Einstellung steht an. Im Sparring wird daraus eine Entscheidung.
Group Calls
Mit anderen Geschäftsführungen und Verantwortlichen Fragen klären und voneinander lernen. Alle zwei Wochen zwei Stunden, über drei oder sechs Monate.
Die Fragen, mit denen Unternehmen kommen, ähneln sich oft mehr, als man denkt — und wie jemand anderes eine Lage gelöst hat, ist manchmal nützlicher als jede Theorie.
Wie läuft das ab?
Kein Frontalunterricht. Du bringst deine Fragestellung mit und bekommst Feedback vom finban Team: eigene unternehmerische Erfahrung plus Expertise zu Strategie, Liquiditätsentwicklung und Organisationsentwicklung. Gearbeitet wird mit deinen Zahlen, nicht mit Musterfällen.
Was in solchen Runden regelmäßig passiert: Man rechnet ein Szenario durch und merkt, dass die interessantere Frage eine andere war. Nicht, ob das Geld reicht, sondern welcher Teil des Geschäfts eigentlich das Kapital bindet. Nicht, ob man einstellen kann, sondern ob man an der Stelle einstellen sollte.
Vor Ort oder per Video?
Beides. finban sitzt in Hohen Neuendorf, direkt an der Berliner Stadtgrenze: Termine vor Ort sind in Berlin und Brandenburg möglich, alles andere läuft per Video. Für Berlin gibt es eigene Seiten zu Fractional CFO in Berlin, Liquiditätsplanung in Berlin und Unternehmensberatung in Berlin.
Warum geht es fast immer um Liquidität?
Liquidität ist meistens der Auslöser: eine anstehende Investition, ein Kunde mit langen Zahlungszielen, die Frage, ob die nächste Einstellung trägt. Der Anlass ist konkret — die eigentliche Frage dahinter ist es selten.
Der Gewinn ist eine Einschätzung, der Kontostand ist eine Tatsache. Zwischen beiden liegen Bewertungsspielräume, Abgrenzungen und Annahmen — beim Kontostand liegt nichts. Man kann zahlen oder man kann nicht. Deshalb ist Liquidität in fast jedem Unternehmen die Größe, die zuerst unangenehm wird, und deshalb ist sie fast immer der Anlass für ein Gespräch.
Nur ist sie selten die Ursache. Ein knapper Kontostand ist ein Symptom, und Symptome sind schlechte Ratgeber für Entscheidungen. Wer zu spät zahlt, weil ein Großkunde 60 Tage braucht, hat ein anderes Problem als jemand, der zu spät zahlt, weil das Lager zu voll ist — und wieder ein anderes als jemand, dessen Preise die eigene Vorfinanzierung nicht abdecken. Alle drei sehen auf dem Konto identisch aus.
Genau an dieser Stelle wird ein Gespräch nützlich. Nicht, um den Kontostand zu prognostizieren — das kann Software — sondern um die Frage dahinter zu finden. Erfahrungsgemäß dauert das mit jemandem von außen zwanzig Minuten und allein am Schreibtisch mehrere Monate.
Wo steckt das Geld eigentlich?
Zwischen dem Moment, in dem ein Unternehmen zahlt, und dem Moment, in dem es bezahlt wird, liegt immer eine Strecke. Material wird gekauft, bevor es verbaut ist. Personal arbeitet, bevor das Projekt abgenommen ist. Ware liegt im Regal, bevor sie jemand mitnimmt. Auf dieser Strecke steht Geld still.
Diese Strecke ist der Grund, warum profitable Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten können. Wächst der Umsatz, wächst in aller Regel auch das, was auf der Strecke gebunden ist: mehr Ware, mehr angefangene Arbeit, mehr offene Rechnungen. Der Gewinn steigt, die Liquidität sinkt — und beides ist gleichzeitig richtig. Wer das einmal an den eigenen Zahlen gesehen hat, stellt die Wachstumsfrage danach anders.
Die praktischen Hebel sind selten spektakulär und fast immer unbequem: Zahlungsziele, Anzahlungen, Bestandsreichweite, Abschlagsrechnungen, die Reihenfolge, in der Projekte angenommen werden. Jeder einzelne davon ist eine Verhandlung mit jemandem — mit Kunden, mit Lieferanten, mit dem eigenen Vertrieb. Deshalb ist es keine reine Rechenaufgabe.
Warum nicht nur über Zahlen reden?
Liquidität, Strategie und Organisation werden gern getrennt behandelt, und in der Praxis hängen sie an denselben Entscheidungen. Wer die Zahlungsziele verkürzen will, verändert das Angebot. Wer eine Stelle besetzt, verschiebt die Fixkostenbasis für Jahre. Wer ein Segment aufgibt, entlastet die Liquidität und verliert Deckungsbeitrag. Es gibt keine Reihenfolge, in der man diese Fragen sauber nacheinander abarbeiten könnte.
Das ist der Grund für den Zuschnitt dieses Formats. Eine reine Finanzrunde landet bei Zahlen, die niemand umsetzt, weil die organisatorische Konsequenz nicht besprochen wurde. Eine reine Strategierunde landet bei Vorhaben, die an der Vorfinanzierung scheitern. Zusammen behandelt wird aus beidem eine Entscheidung, die am Montag Bestand hat.
Was heißt das in deiner Branche?
Die Mechanik der Kapitalbindung sieht in jeder Branche anders aus. Ein Handwerksbetrieb finanziert Material vor und wartet auf Abnahmen; ein SaaS-Unternehmen finanziert die Akquise vor und wartet auf die Amortisation; ein Händler finanziert Bestand vor und wartet auf die Saison. Die Zahlen unterscheiden sich, die Denkfigur ist dieselbe.
Diese Unterschiede sind kein Detail. Sie entscheiden darüber, welcher Hebel überhaupt zur Verfügung steht: Wer im Projektgeschäft arbeitet, verhandelt Abschläge; wer Ware führt, arbeitet an der Bestandsreichweite; wer wiederkehrende Umsätze hat, arbeitet an Vertragslaufzeiten und Zahlweise. Ein Ratschlag, der die Mechanik nicht kennt, ist bestenfalls folgenlos.
Wie sieht das an einem Beispiel aus?
Mit welchen Werkzeugen arbeiten wir?
Für wen ist das gedacht?
Eine Abgrenzung, die wir lieber vorab machen: Buchhaltung, Steuer- und Rechtsberatung bieten wir nicht an und dürfen wir nicht anbieten. Auch wenn wir mit dir eine Planung aufbauen, erstellen wir keine Abschlüsse — wir ordnen die Zahlen ein, verantwortet werden sie weiterhin von dir und deiner Kanzlei. Wer jemanden sucht, der die Buchhaltung übernimmt, ist bei einem Buchhaltungsbüro richtig. Wer jemanden sucht, der mitdenkt und widerspricht, ist hier richtig.
Häufig gestellte Fragen
Was kostet das Erstgespräch?
Nichts. Es dauert rund 30 Minuten, läuft per Video, ist unverbindlich, und wir klären darin, worum es bei dir eigentlich geht — auch mit dem Ergebnis, dass gerade kein Format passt.
Welches Format passt zu mir?
Wenn du mit einer funktionierenden Planung herausgehen willst: das Liquiditätsplanung Setup. Wenn du die wichtigen Fragen regelmäßig mit jemandem durchdenken willst: das One-to-One-Sparring. Wenn du Fragen mit anderen Geschäftsführungen klären und von ihnen lernen willst: die Group Calls. Im Erstgespräch klären wir das in wenigen Minuten.
Für wen sind die Formate gedacht?
Für Geschäftsführer:innen, Inhaber:innen und Verantwortliche, die die Entscheidungen treffen und die Konsequenzen tragen — im Handwerk, in der Agentur, im Handel oder im SaaS-Geschäft. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern dass es eine konkrete Frage gibt und Zahlen, auf die man schauen kann oder die du genau dafür aufbauen willst.
Muss ich finban als Software nutzen?
Für das Setup ja — die Planung entsteht darin und bleibt danach deine, mit angebundenen Bankkonten, damit sie sich von selbst aktualisiert. Für Sparring und Group Calls ist es keine Voraussetzung.
Finden die Termine vor Ort statt?
Wenn du möchtest: Termine vor Ort sind in Berlin und Brandenburg möglich, sonst per Video. Das Erstgespräch läuft per Video.
Ist das eine Steuer- oder Rechtsberatung?
Nein, und wir dürfen sie auch nicht anbieten. Für Jahresabschluss, Steuererklärung und Rechtsfragen bleibt deine Kanzlei zuständig. Hier geht es um unternehmerische Entscheidungen.
Was muss ich vorbereiten?
Deine Fragestellung und Zugriff auf deine Zahlen. Kein Frontalunterricht, keine Hausaufgaben.
Wie fange ich an?
Mit einem kostenlosen Erstgespräch. Darin klären wir, welches Format zu deiner Situation passt.
