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HubSpot und finban – aus der Pipeline wird ein Zahlungseingang
HubSpot weiß, welche Deals offen sind und wie wahrscheinlich sie kommen. Was es nicht weiß: ob dein Konto den Monat trägt, in dem zwei davon später abgeschlossen werden als geplant. Die finban-Integration nimmt die Deals aus deiner Pipeline und stellt sie als erwartete Zahlungseingänge in den Liquiditätsverlauf – neben die echten Bankumsätze.
Was finban aus HubSpot liest
Deals, sonst nichts. Keine Kontakte, keine Unternehmen, keine Aktivitäten. Jeder importierte Deal wird in finban als offener Posten geführt, also als Betrag, der erwartet wird, aber noch nicht auf dem Konto ist.
Je HubSpot-Pipeline richtest du eine eigene Integration ein. Das klingt umständlicher, als es ist, und hat einen Grund: Eine Vertriebs-Pipeline und eine Renewal-Pipeline sagen etwas anderes über dein Geld aus, und in finban sollen sie auch getrennt sichtbar bleiben.
Wahrscheinlichkeiten mitrechnen – oder eben nicht
Beim Einrichten entscheidest du, ob die Deal-Wahrscheinlichkeit aus HubSpot mitkommt. Ist sie aktiv, rechnet finban mit Betrag × Wahrscheinlichkeit statt mit dem vollen Betrag.
Der Unterschied ist keine Kosmetik. Eine Pipeline mit 400.000 € offenem Volumen und einer durchschnittlichen Abschlussquote von 30 % ist in der Planung 120.000 € wert – wer die vollen 400.000 in den Verlauf schreibt, plant ein Konto, das es nicht gibt. Wer umgekehrt gar nichts einträgt, sieht ein Loch, das sich in Wirklichkeit füllt.
Welche der beiden Rechnungen für dich stimmt, hängt daran, wie gepflegt deine Wahrscheinlichkeiten sind. Sind sie geraten, ist der volle Betrag mit einem eigenen Szenario ehrlicher.
So verbindest du HubSpot mit finban
Die Verbindung läuft über eine Autorisierung bei HubSpot, nicht über einen API-Schlüssel:
- In finban unter Bank & Integration die Kategorie CRM öffnen und bei HubSpot auf Hinzufügen klicken.
- Titel, Währung und das Datum wählen, ab dem Deals übernommen werden sollen – und entscheiden, ob die Wahrscheinlichkeiten mitkommen.
- Auf Verbinden klicken. Du landest bei HubSpot, meldest dich an und wählst den Account aus, den finban lesen darf.
Was diese Integration nicht tut
Sie schreibt nicht zurück. Was du in finban planst, ändert in HubSpot nichts – kein Deal-Status, kein Betrag, kein Datum. Und sie ersetzt keine Buchhaltung: Ein gewonnener Deal ist ein erwarteter Eingang, keine Rechnung. Die kommt aus deinem Rechnungsprogramm oder aus dem Bankkonto.
Für wen sich das lohnt
Für Unternehmen, deren Umsatz aus einer überschaubaren Zahl größerer Abschlüsse kommt – Agenturen, IT-Dienstleister, B2B-Vertrieb. Wenn dein Monat an drei Deals hängt, ist die Frage „was, wenn zwei davon rutschen?" die wichtigste Frage deiner Planung. Genau die beantwortet finban mit Szenarien, sobald die Deals im Verlauf stehen.
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