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Candis

Per Import

Rechnungsmanagement aus Berlin: Eingangsrechnungen, mehrstufige Freigaben, Kreditorenbuchhaltung und vorkontierter DATEV-Export, dazu Firmenkreditkarten.

Direkte Anbindung geplant

So kommen die Daten rein

  • Google-Sheets-Abgleich
  • DATEV-Import
  • Excel-Import
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Candis und finban – offene Eingangsrechnungen als Vorschau

Candis ist eine Plattform für Rechnungsmanagement aus Berlin: Eingangsrechnungen werden eingesammelt und ausgelesen, laufen durch mehrstufige Freigaben, werden vorkontiert und gehen als DATEV-Export in die Buchhaltung – dazu gibt es Firmenkreditkarten. Von allen Ausgabenwerkzeugen ist Candis dasjenige, dessen Daten am unmittelbarsten in eine Liquiditätsplanung gehören. Eine freigegebene, noch nicht bezahlte Eingangsrechnung ist nichts anderes als ein Abfluss mit Datum.

Warum offene Posten die Hälfte deiner Planung sind

Die meisten Liquiditätsprobleme entstehen nicht, weil zu viel ausgegeben wurde, sondern weil zu vieles am selben Tag fällig wird. In Candis steht das bereits: Lieferant, Betrag, Fälligkeit, Freigabestatus. Nur steht es dort als Liste.

finban macht daraus einen Verlauf. Jede offene Rechnung landet auf ihrem Fälligkeitstag, zusammen mit den Bankkonten, den Löhnen und dem, was an Einnahmen erwartet wird. Erst in dieser Ansicht sieht man die Woche, in der es eng wird – früh genug, um eine Zahlung zu verschieben oder einen Kunden anzurufen.

So kommen die Candis-Daten heute nach finban

Aus Candis exportierst du die erfassten Rechnungen – als CSV oder im DATEV-Format. Achte darauf, dass Fälligkeitsdatum und Status mit herauskommen: ohne Fälligkeit ist eine Rechnung für die Planung nur ein Betrag ohne Ort.

In finban gehst du danach auf Bank & Integration, wählst Spreadsheet → Excel und legst die Integration einmal an. Dabei stellst du ein, was finban mit den Zeilen macht:

  • Spaltenzuordnung – welche Spalte der Datei ist Betrag, Datum, Beschreibung, Kategorie
  • Eindeutige ID – die Transaktions-ID aus Candis gehört in eine eigene Spalte. Ohne sie unterscheidet finban die Zeilen nur nach ihrer Reihenfolge, und ein zweiter Import mit veränderter Sortierung bringt die Zuordnung durcheinander
  • Datenüberschreibung – ob ein erneuter Import deine in finban gesetzten Kategorien, Szenarien und Fälligkeiten überschreibt oder stehen lässt
  • Kategorie-, Status- und Szenario-Fallback – wohin eine Zeile fällt, für die es in finban noch keine passende Kategorie gibt
  • Fehlerbehandlung – bei einer kaputten Zeile weiterlaufen und den Fehler protokollieren, oder den ganzen Lauf abbrechen

Das stellst du einmal ein. Danach ist jeder weitere Import ein Klick auf dieselbe Integration. Die vollständige Anleitung mit Screenshots steht in der Excel-Dokumentation.

Wer nicht jedes Mal eine Datei anfassen will, legt den Export stattdessen in eine Google-Tabelle – die liest finban im Takt aus, ohne dass du etwas hochlädst.

Was die direkte Anbindung bringen wird

Die native Anbindung an die Candis-API ist geplant, nicht gebaut. Wenn sie steht, entfällt der Export-Schritt: Offene Eingangsrechnungen würden mit Fälligkeit und Freigabestatus laufend nachziehen – und eine Rechnung, die heute freigegeben wird, stünde morgen im Verlauf.

Bis dahin ist der Weg über die Datei kein Notbehelf, sondern der Weg. Er bringt dieselben Zahlen in dieselbe Planung – du stößt ihn nur selbst an.

Was du in finban siehst, sobald die Daten drin sind

  • Offene Eingangsrechnungen als Abfluss mit Datum – jede auf ihrem Fälligkeitstag, nicht in einer Liste
  • Liquiditätsvorschau bis zu 12 Monate – alles zusammen in einem Verlauf statt in drei Werkzeugen
  • Szenarien – Einstellung, Investition, späterer Zahlungseingang, jeweils mit Effekt auf den Kontostand
  • Kategorien und Kostenstellen – Ausgaben dort, wo sie entstanden sind
  • Budget gegen Ist – im Verlauf statt im Rückblick
  • Alle Bankkonten per PSD2 – automatisch, ohne Datei

Die Begriffe, um die es geht

Kreditorenbuchhaltung, Rechnungsfreigabe, Purchase-to-Pay, Belegerkennung (OCR), Vorkontierung, Skonto und Zahlungsziel, GoBD, DATEV-Export – das ist die Seite von Candis. Offene Posten, Liquiditätsvorschau und Szenario ist die Seite von finban. Mehr zum Feld steht im Ausgabenmanagement-Guide und in der Liquiditätsplanung; die anderen Werkzeuge stehen unter Integrationen.

Was finban an dieser Stelle nicht ist

finban ersetzt Candis nicht. Karten werden dort ausgegeben, Limits dort gesetzt, Belege dort erfasst und freigegeben – daran ändert sich nichts, und finban schreibt auch nichts zurück. finban liest.

finban ist auch keine Buchhaltung und keine Steuerberatung. Vorkontierung, Abschluss und alles, was daran hängt, bleiben bei deiner Buchhaltung und deiner Steuerkanzlei. finban beantwortet die eine Frage, die weder Candis noch die Buchhaltung beantwortet: reicht das Geld – und wann wird es eng?

Häufig gestellte Fragen

Gibt es eine direkte Candis-Integration in finban?

Noch nicht. Die native Anbindung ist geplant. Heute kommen die Daten über den Export – als CSV, im DATEV-Format oder über eine Google-Tabelle, die finban ausliest.

Welche Candis-Daten brauche ich für eine Liquiditätsplanung?

Die offenen Eingangsrechnungen mit Betrag, Fälligkeit und Lieferant. Der Freigabestatus hilft zusätzlich: eine noch nicht freigegebene Rechnung kannst du in finban als Szenario führen statt als feste Zahlung.

Kann ich Skonto-Entscheidungen damit rechnen?

Ja, als Szenario. Du siehst, was früher zahlen mit dem Kontostand macht, und stellst es dem Skontobetrag gegenüber. Die steuerliche und buchhalterische Behandlung bleibt bei deiner Buchhaltung.

Ersetzt finban Candis?

Nein. Karten, Limits, Belege und Freigaben bleiben in Candis, und finban schreibt nichts zurück. finban liest die Zahlen und rechnet mit ihnen nach vorne.

Braucht der Import technisches Wissen?

Nein. Du exportierst eine Datei und ordnest einmal zu, welche Spalte was bedeutet. Danach ist jeder weitere Import ein Klick auf dieselbe Integration.

Was kostet die Anbindung an finban?

Nichts extra. Integrationen gehören zum Produkt; Aufpreise pro Anbindung gibt es nicht. Was finban selbst kostet, steht auf der Preisseite.

Funktionen

Rechnungseingang und Belegerkennung
Mehrstufige Freigabe-Workflows
Kreditorenbuchhaltung
Firmenkreditkarten
Vorkontierung
DATEV-Export (CSV und XML)

Stärken

  • Offene Eingangsrechnungen mit Fälligkeit – genau das, woraus eine Vorschau entsteht
  • Freigabe, bevor das Geld rausgeht
  • Vorkontierte Buchungen für DATEV

Ideal für

KMUTeams mit vielen EingangsrechnungenDATEV-Kanzleien

Verfügbar in

DEAT

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Einmal einrichten, dann ein Klick

Candis verbindet sich nicht direkt — du bringst die Datei. Spaltenzuordnung, Überschreibungsregeln und Fehlerbehandlung stellst du einmal ein, danach ist jeder weitere Import ein Klick.