
Pliant
VerfügbarFirmenkreditkarte mit Ausgabenmanagement: virtuelle und physische Karten, Limits, Belegerfassung und DATEV-Export. Das Kartenkonto lässt sich per PSD2 mit finban verbinden.
So kommen die Daten rein
- Direkte Anbindung
- DATEV-Import
- Excel-Import
Pliant und finban – Firmenkreditkarte, Ausgabenmanagement und Liquiditätsplanung
Pliant ist eine Firmenkreditkarte mit eingebautem Ausgabenmanagement: virtuelle und physische Karten, Limits je Person und Team, Belegerfassung in der App, Vorkontierung und Export in die Buchhaltung. Was Pliant nicht macht, ist nach vorne rechnen. Genau das macht finban: aus den Kartenumsätzen, deinen Bankkonten, offenen Rechnungen und geplanten Ausgaben wird eine tagesgenaue Liquiditätsvorschau.
Pliant ist eine Firmenkreditkarten- und Ausgabenmanagement-Plattform aus Berlin. Die Karten gibt die Pliant Oy (Helsinki) aus, ein E-Geld-Institut unter Aufsicht der finnischen Finanzaufsicht. Ein Geschäftskonto gehört nicht zum Produkt – die Kartenumsätze werden per Lastschrift gegen ein bestehendes Referenzkonto abgerechnet.
Der Punkt, an dem eine Firmenkarte deine Planung verschiebt
Eine Firmenkreditkarte trennt zwei Zeitpunkte, die vorher zusammenfielen: den Moment, in dem jemand Geld ausgibt, und den Moment, in dem es dein Konto verlässt. Zwischen beiden liegt bei Pliant das Zahlungsziel der Abrechnung.
Für die Buchhaltung ist das nebensächlich. Für die Liquidität ist es der ganze Punkt. Wer nur auf den Kontostand schaut, sieht zwölf Teams einkaufen und merkt es erst, wenn die Sammellastschrift kommt. Wer nur ins Kartenportal schaut, sieht die Ausgaben – aber nicht, ob am Abbuchungstag genug da ist, weil an dem Tag auch Löhne, Miete und die Umsatzsteuer-Vorauszahlung fällig sind.
finban legt beides übereinander: die laufenden Kartenausgaben und den Tag, an dem sie das Konto treffen.
So kommen die Pliant-Daten heute nach finban
Drei Wege, und sie schließen sich nicht aus:
- Bankverbindung über PSD2 – Kartenumsätze mit Datum, Betrag und Händler, dazu die Abrechnungslastschrift. Einmal verbinden, läuft dann mit.
- DATEV-Format – vorkontierte Buchungen mit Sachkonto, Steuersatz und Kostenstelle. Pro Export.
- Excel- oder CSV-Datei – jede Spalte, die Pliant ausgibt, auch Karteninhaber, Projekt und Tags. Pro Datei, Zuordnung einmal einstellen.
Der erste Weg ist der bequemste und funktioniert heute: Pliant ist über finAPI anbindbar. In finban fügst du unter Bank & Integration eine Bankverbindung hinzu, wählst Pliant und authentifizierst dich über die Schnittstelle. Danach laufen die Kartenumsätze automatisch mit.
Verbinde zusätzlich das Geschäftskonto, von dem Pliant abbucht. Erst dann steht die Abrechnungslastschrift dort im Verlauf, wo sie dein Konto wirklich trifft – und nicht erst im Kontoauszug.
Der Weg über die Datei, Schritt für Schritt
Reichen dir die reinen Kartenumsätze nicht, weil du auch Kostenstelle, Projekt oder Karteninhaber in der Planung brauchst, exportierst du sie aus Pliant als Datei. Pliant gibt die Kartendaten als CSV und im DATEV-Format aus, inklusive Vorkontierung.
In finban gehst du danach auf Bank & Integration, wählst Spreadsheet → Excel und legst die Integration einmal an. Dabei stellst du ein, was finban mit den Zeilen macht:
- Spaltenzuordnung – welche Spalte der Datei ist Betrag, Datum, Beschreibung, Kategorie
- Eindeutige ID – die Transaktions-ID aus Pliant gehört in eine eigene Spalte. Ohne sie unterscheidet finban die Zeilen nur nach ihrer Reihenfolge, und ein zweiter Import mit veränderter Sortierung bringt die Zuordnung durcheinander
- Datenüberschreibung – ob ein erneuter Import deine in finban gesetzten Kategorien, Szenarien und Fälligkeiten überschreibt oder stehen lässt
- Kategorie-, Status- und Szenario-Fallback – wohin eine Zeile fällt, für die es in finban noch keine passende Kategorie gibt
- Fehlerbehandlung – bei einer kaputten Zeile weiterlaufen und den Fehler protokollieren, oder den ganzen Lauf abbrechen
Das stellst du einmal ein. Danach ist jeder weitere Import ein Klick auf dieselbe Integration. Die vollständige Anleitung mit Screenshots steht in der Excel-Dokumentation.
Wer nicht jedes Mal eine Datei anfassen will, legt den Export stattdessen in eine Google-Tabelle – die liest finban im Takt aus, ohne dass du etwas hochlädst.
Was die direkte Anbindung bringen wird
Die native Anbindung an die Pliant-API ist geplant, nicht gebaut. Wenn sie steht, entfällt der Export-Schritt: Kostenstellen, Kategorien, Kartenlimits und der Belegstatus kämen mit, ohne dass jemand eine Datei anfasst.
Bis dahin ist der Weg über die Datei kein Notbehelf, sondern der Weg. Er bringt dieselben Zahlen in dieselbe Planung – du stößt ihn nur selbst an.
Was du in finban siehst, sobald die Daten drin sind
- Liquiditätsvorschau bis zu 12 Monate – Kartenausgaben, Bankkonten, offene Rechnungen und Fixkosten in einem Verlauf
- Die Abrechnung an ihrem echten Tag – nicht im Monat der Ausgabe, sondern im Monat der Abbuchung
- Szenarien – was passiert, wenn ein Großkunde 30 Tage später zahlt und die Kartenabrechnung trotzdem kommt
- Kategorien und Kostenstellen – Ausgaben dort, wo sie entstanden sind, nicht in einem Sammeltopf „Kreditkarte"
- Budget gegen Ist – je Team, je Projekt, im Verlauf statt im Rückblick
- Alle Konten in einer Ansicht – Pliant zusammen mit den Konten anderer Banken
Die Begriffe, um die es dabei geht
Wer Ausgabenmanagement einführt, stolpert über ein Dutzend Wörter, die alle dasselbe Feld beschreiben und trotzdem Verschiedenes meinen:
- Ausgabenmanagement (englisch Spend Management) – der ganze Weg einer Ausgabe: Richtlinie, Freigabe, Zahlung, Beleg, Buchung, Auswertung
- Spesenmanagement – der Teil davon, der Auslagen und Reisen betrifft. Enger als Ausgabenmanagement, nicht dasselbe
- Firmenkreditkarte / Firmenkarte – der Zahlkanal. Bei Pliant mit Limits je Person, Team und Einzelkauf
- Virtuelle Karte – eine Kartennummer für ein Abo oder einen Lieferanten, sofort erzeugt und sofort gesperrt
- Belegmanagement – Belege einsammeln und der Zahlung zuordnen, GoBD-konform aufbewahrt
- Vorkontierung – die Buchung ist schon fertig gedacht: Sachkonto, Steuersatz, Kostenstelle
- Kostenstelle – der Ort im Unternehmen, der die Ausgabe trägt
- DATEV-Export – die Übergabe an die Buchhaltung im Format, das die Kanzlei erwartet
- Liquiditätsplanung – die Frage nach vorne: was ist an welchem Tag noch auf dem Konto
Die ersten acht deckt Pliant ab. Die neunte ist finban. Mehr zum Feld steht im Ausgabenmanagement-Guide und in der Liquiditätsplanung.
Was finban an dieser Stelle nicht ist
finban ersetzt Pliant nicht. Karten werden dort ausgegeben, Limits dort gesetzt, Belege dort erfasst und freigegeben – daran ändert sich nichts, und finban schreibt auch nichts zurück. finban liest.
finban ist auch keine Buchhaltung und keine Steuerberatung. Vorkontierung, Abschluss und alles, was daran hängt, bleiben bei deiner Buchhaltung und deiner Steuerkanzlei. finban beantwortet die eine Frage, die weder Pliant noch die Buchhaltung beantwortet: reicht das Geld – und wann wird es eng?
Häufig gestellte Fragen
Lässt sich Pliant mit finban verbinden?
Ja. Das Pliant-Kartenkonto ist über die PSD2-Schnittstelle und finAPI anbindbar. Du fügst es in finban unter „Bank & Integration" wie eine Bankverbindung hinzu; die Kartenumsätze laufen danach automatisch mit. Die direkte Anbindung an die Pliant-API mit Belegen und Kostenstellen ist geplant.
Brauche ich für finban ein Geschäftskonto bei Pliant?
Nein, und es gäbe auch keins. Pliant ist eine Firmenkreditkarte ohne Geschäftskonto; abgerechnet wird per Lastschrift gegen dein bestehendes Referenzkonto. Genau dieses Konto solltest du in finban zusätzlich verbinden, damit die Abrechnung im Verlauf an der richtigen Stelle steht.
Ersetzt finban das Ausgabenmanagement von Pliant?
Nein. Karten, Limits, Freigaben und Belege bleiben in Pliant. finban rechnet mit den Zahlen nach vorne und schreibt nichts zurück.
Wie bekomme ich Kostenstellen aus Pliant in die Planung?
Über den Datei-Export. Die reine Bankanbindung liefert Umsätze, keine Kostenstellen. Exportierst du aus Pliant nach CSV oder im DATEV-Format, kannst du die Kostenstellen-Spalte beim Import einer finban-Kategorie zuordnen.
Was ist der Unterschied zwischen Ausgabenmanagement und Liquiditätsplanung?
Ausgabenmanagement ordnet Geld, das bereits ausgegeben wird: wer darf was, wo ist der Beleg, auf welches Konto wird gebucht. Liquiditätsplanung rechnet nach vorne: was ist an einem bestimmten Tag noch da. Das eine ist Ordnung im Rückblick, das andere Vorschau.
Kostet die Anbindung an finban extra?
Nein. Die Integrationen gehören zum Produkt; Aufpreise pro Anbindung gibt es nicht. Was finban selbst kostet, steht auf der Preisseite.
Funktionen
Stärken
- Kartenkonto heute schon per PSD2 mit finban verbunden
- Karten ohne Wechsel des Geschäftskontos
- Belege dort erfasst, wo das Geld ausgegeben wird
- Export im DATEV-Format
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