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Finance Stack: die Werkzeuge hinter der Liquiditätsplanung

Die Ebenen eines Finanz-Stacks — Konten, Buchhaltung, Zahlungen, Kunden, Tabellen, Planung — und was in welcher Reihenfolge dazugehört.

Ein Finanz-Stack ist keine Werkzeugliste. Er ist eine Reihenfolge: Erst muss klar sein, woher eine Zahl kommt, dann kann man mit ihr planen.

Die sechs Ebenen

Konten. Was tatsächlich geflossen ist. Die einzige Ebene ohne Interpretationsspielraum — und der Grund, warum eine Planung ohne Bankanbindung immer eine Schätzung bleibt.

Buchhaltung. Was fällig ist und was offen steht. Rechnungen, offene Posten, Steuertermine. Hier entsteht der Unterschied zwischen „Geld ist da" und „Geld gehört schon jemandem".

Zahlungen und Shop. Was hereinkommt, bevor es auf dem Konto ist. Bei Händlern und Abo-Modellen liegt hier ein guter Teil der Vorlaufzeit.

Kunden und Angebote. Was kommen könnte, mit welcher Wahrscheinlichkeit. Die einzige Ebene, die in die Zukunft zeigt, ohne erfunden zu sein.

Tabellen. Was sich nicht anbinden lässt und trotzdem in den Plan muss. Jedes Unternehmen hat so etwas. Der Fehler ist nicht, Tabellen zu benutzen — sondern sie überall zu benutzen statt an einer definierten Stelle.

Planung. Wo die Ebenen darüber zu einer Zahl zusammenlaufen. Das ist die Stelle, an der finban sitzt.

In welcher Reihenfolge man baut

Von unten. Wer bei der Planung anfängt, baut eine Tabelle mit einem hübschen Diagramm, die nach sechs Wochen niemand mehr pflegt — das ist der häufigste Grund, warum Liquiditätsplanung im Sande verläuft.

Die belastbare Reihenfolge ist: Konten anbinden, Buchhaltung anbinden, dann planen. Alles Weitere ist Ausbau.

Nach Branche

Die Ebenen sind überall dieselben, die Gewichte nicht. Wo das Kapital gebunden ist, unterscheidet sich — und damit auch, welche Ebene zuerst sauber sein muss.

Was sich an finban anbinden lässt

Bankkonten über rund 2.800 Institute, die Buchhaltung über DATEV, Lexware Office, sevdesk, BuchhaltungsButler, easybill und GetMyInvoices, Zahlungen über Stripe, PayPal und Shopify, Kundendaten über Pipedrive, HubSpot, Zoho CRM und MOCO, dazu Excel und Google Sheets.

Die vollständige Liste mit Stand je Anbindung steht unter Integrationen.

Häufig gestellte Fragen

Womit fängt man an, wenn man bei null steht?

Mit der Bankanbindung. Sie kostet am wenigsten Zeit und verändert am meisten — ab dann ist der Ist-Stand immer aktuell, ohne dass jemand etwas tut.

Braucht man für jede Ebene ein eigenes Werkzeug?

Nein. Kleine Unternehmen decken Buchhaltung und Rechnungsstellung oft mit einem Werkzeug ab. Die Ebenen sind eine Denkhilfe, keine Einkaufsliste.

Was, wenn ein Werkzeug sich nicht anbinden lässt?

Dann kommt es über einen Import oder eine Tabelle hinein — an einer definierten Stelle. Das ist gröber, aber es ist immer noch laufend.