Die Planung, die von selbst weiterläuft
Marcus Smolarek
Gründer von finban
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Fast jede Liquiditätsplanung scheitert nicht am Bauen, sondern am Pflegen. Der Plan ist drei Monate alt, und je älter er wird, desto seltener schaut jemand hinein.
Die Ausgangslage
Es gibt einen Plan. Er war gut, als er entstand. Dann kam ein Monat, in dem niemand Zeit hatte, ihn nachzuziehen — und danach war der Rückstand die Ausrede für den nächsten.
Der Grund ist selten Disziplin. Er ist, dass zu viel von Hand hineingeschrieben werden muss. Jede Zahl, die jemand eintippen muss, ist eine Zahl, die irgendwann nicht mehr eingetippt wird.
Was im Gespräch geklärt wird
Was den Plan aktuell hält, ohne dass jemand ihn pflegt: Welche Zahlen aus den angebundenen Quellen kommen — Bankkonten, Buchhaltung, Zahlungsanbieter — und welche wirklich eine Entscheidung sind und deshalb von Hand gehören.
Dazu die Frage nach dem Rhythmus. Wöchentlich hinschauen und monatlich planen trägt für die meisten; wer täglich plant, plant meistens nicht, sondern beruhigt sich.
Was am Ende vorliegt
Ein Rhythmus, der ohne dich weiterläuft, und ein regelmäßiger Blick darauf zu zweit. Der Plan aktualisiert sich aus den Quellen, die Abweichungen fallen auf, und die Entscheidung bleibt bei dir.
Womit wir arbeiten
Bankanbindung und Buchhaltungs-Anbindung liefern die Ist-Seite, der Soll-Ist-Vergleich zeigt die Abweichung, und die Signale melden, wenn etwas aus dem Rahmen läuft, ohne dass jemand danach sucht.
Was sich nicht anbinden lässt — und das gibt es in jedem Unternehmen — kommt über Tabellen hinein, aber an einer definierten Stelle statt überall.
So fangen wir an
Mit dem kostenlosen Erstgespräch. Dieser Anlass ist der, für den das laufende Sparring gebaut ist: nicht ein Projekt mit Ende, sondern ein regelmäßiger Termin, in dem jemand von außen auf dieselben Zahlen schaut.
Wenn die Planung noch gar nicht steht, kommt der Liquiditäts-Fahrplan zuerst.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte man in die Planung schauen?
Wöchentlich hineinsehen, monatlich nachziehen. Häufiger führt selten zu besseren Entscheidungen.
Wie viel bleibt von Hand?
Alles, was eine Entscheidung ist — geplante Einstellungen, Investitionen, Preisänderungen. Alles, was ein Fakt ist, sollte aus einer Quelle kommen.
Was, wenn die Buchhaltung nicht angebunden werden kann?
Dann arbeitet man mit Bank plus einem Import. Das ist gröber, aber immer noch laufend — und laufend schlägt genau.
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