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Reporting an Investoren, Beirat und Gesellschafter

Marcus Smolarek

Marcus Smolarek

Gründer von finban

Zuletzt aktualisiert

Ein Bericht, der alles zeigt, beantwortet nichts. Die Arbeit liegt nicht im Zusammentragen, sondern im Weglassen.

Die Ausgangslage

Investoren, ein Beirat oder Mitgesellschafter erwarten einen Turnus — monatlich, quartalsweise. Jedes Mal beginnt dieselbe Arbeit von vorn: Zahlen aus der Buchhaltung ziehen, in eine Tabelle kippen, Vorquartal danebenstellen, kommentieren.

Und jedes Mal fällt beim Erstellen auf, dass eine Zahl fehlt, die beim letzten Mal noch da war.

Was im Gespräch geklärt wird

Welche drei bis fünf Größen den Bericht wirklich tragen. Für die meisten Unternehmen sind das Liquiditätsverlauf, Abweichung gegen den Plan und die zwei bis drei Treiber, an denen die Abweichung hängt — nicht zwanzig Kennzahlen, von denen niemand weiß, welche gerade wichtig ist.

Dazu die unangenehmere Frage: Welche Zahl zeigst du heute, weil sie gut aussieht, und welche fehlt, weil sie es nicht tut? Ein Bericht, der nur die freundlichen Größen führt, verliert genau in dem Moment an Wert, in dem es darauf ankommt.

Was am Ende vorliegt

Ein Berichtsstand, der sich aus den laufenden Daten selbst aktualisiert, statt jedes Mal gebaut zu werden. Dieselbe Struktur in jedem Turnus, damit Vergleiche über die Zeit überhaupt möglich sind.

Dazu ein Kommentarteil, der bleibt: Wer erklärt, warum eine Abweichung entstand, muss das im nächsten Turnus nicht neu erfinden.

Womit wir arbeiten

Der Soll-Ist-Vergleich gegen den hinterlegten Plan, die Kennzahlen aus den angebundenen Quellen und die Szenarien für den Ausblick. Bank und Buchhaltung liefern die Ist-Werte, ohne dass jemand exportiert.

Was wir dabei nicht machen

Keinen Jahresabschluss und keine testierten Zahlen — dafür ist deine Kanzlei zuständig. Was hier entsteht, ist Steuerungsinformation, kein Rechenwerk.

So fangen wir an

Mit einem kostenlosen Erstgespräch. Wenn der Turnus schon feststeht, ist der Liquiditäts-Fahrplan der schnellere Weg; wenn er sich erst einspielen soll, passt das laufende Sparring besser.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte berichtet werden?

So oft, wie Entscheidungen getroffen werden. Ein monatlicher Bericht, den niemand liest, ist teurer als ein quartalsweiser, der etwas auslöst.

Können mehrere Gesellschaften in einen Bericht?

Ja, über die Gruppensicht — allerdings als Liquiditätsbild über alle, nicht als Konzernabschluss.

Was, wenn die Zahlen schlecht sind?

Dann gehört genau das in den Bericht, mit der Erklärung daneben. Geldgeber verzeihen schlechte Zahlen deutlich eher als überraschende.


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