Trägt die Entscheidung? Einstellung, Standort, Investition
Marcus Smolarek
Gründer von finban
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Es rechnet sich. Die Frage ist, ob es sich zeitlich trägt — und das ist eine andere Rechnung.
Die Ausgangslage
Eine Einstellung steht an, ein zweiter Standort, eine Maschine. Die Rentabilitätsrechnung ist gemacht und sieht gut aus: Nach zwölf Monaten trägt sich die Stelle, nach zwei Jahren die Maschine.
Was in dieser Rechnung nicht steht: Das Gehalt läuft ab dem ersten Monat, der Beitrag kommt später. Zwischen beidem liegt eine Lücke, und die Frage ist nicht, ob sie entsteht — sie entsteht fast immer — sondern wann sie am tiefsten ist und ob sie tragbar bleibt.
Was im Gespräch geklärt wird
In welchem Monat die Lücke am größten ist und wie tief. Was gleichzeitig sonst noch fällig ist — Steuervorauszahlungen, Urlaubsgeld, eine Rate, die schon läuft. Und was passiert, wenn der Beitrag drei Monate später kommt als geplant, weil Einarbeitung länger dauert oder der Standort langsamer anläuft.
Dazu die Frage nach der Reihenfolge: Muss es gleichzeitig sein? Zwei Entscheidungen, die einzeln tragbar sind, sind es gemeinsam oft nicht.
Was am Ende vorliegt
Zwei bis drei durchgerechnete Wege — jetzt, später, kleiner — und die Bedingung, unter der der teure Weg der richtige ist. Diese Bedingung ist das eigentliche Ergebnis: Sie lässt sich in den Folgemonaten prüfen, eine Bauchentscheidung nicht.
Womit wir arbeiten
Szenarien, in denen geplante Einstellungen mit ihrem tatsächlichen Startdatum liegen, die Personalplanung für die Kostenseite und die Personalaufwandsquote als Orientierung, wie viel Personal das Geschäftsmodell verträgt.
So fangen wir an
Mit dem kostenlosen Erstgespräch. Für eine einzelne Entscheidung reicht oft ein Sparring-Termin; wenn die Planung dafür erst aufgebaut werden muss, ist der Liquiditäts-Fahrplan der Weg.
Häufig gestellte Fragen
Wir haben schon eine Rentabilitätsrechnung — reicht die nicht?
Sie beantwortet, ob sich etwas lohnt. Nicht, ob man es sich zum geplanten Zeitpunkt leisten kann. Die zweite Frage bringt Unternehmen in Schwierigkeiten, nicht die erste.
Geht das auch für mehrere Entscheidungen gleichzeitig?
Ja, und das ist meistens der interessantere Fall — weil sich Entscheidungen im Kalender überlagern, nicht in der Tabelle.
Was, wenn das Ergebnis „nicht jetzt" ist?
Dann steht daneben, unter welcher Bedingung es „jetzt" wird. Das ist brauchbarer als ein Nein.
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